Digimon - Herrscher der Dunkelheit

    • Digimon - Herrscher der Dunkelheit

      Ich wünsche euch Viel Spaß beim lesen meiner ersten Digimon Fanfiction ;)
      Es würde mich freuen, eure Kritik zu hören ^^

      -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------



      Kapitel 1: Der Beginn

      Es war ein warmer Julitag als endlich ein Spiel erschien auf das sich nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene freuten. Nach sehr langer Zeit erschien endlich ein MMORPG das den Digimon gewidmet war. Das Spiel sollte Zeitgleich auf der gesamten Welt als Download zur Verfügung stehen und alle Gebiete umfassen die man aus den beiden ersten Geschichten der Digiritter kannte.

      Auch Zero war einer von diesen wartenden Personen und als er davon hörte, dass dieses Spiel in Entwicklung war, konnte er sogar noch ein fröhliches Gesicht machen, als in der Arbeit wieder alles drüber und drunter ging. Ab dem Tag des Erscheinens nahm er sich 4 Wochen frei um das Spiel in Ruhe und mit Genuss spielen zu können.

      Endlich war es soweit. Mitternacht nach Europäischer Zeit. Der Startschuss für Digimon Online.
      Zero hatte längst das Licht in seinem eher kleinem Zimmer, das ein Fenster Richtung Norden hatte und die Tür im Süden, ausgeschaltet. Links neben dem Fenster stand an der Wand der Schreibtisch mit dem Bildschirm und den PC. Rechts vom Fenster stand das Bett und neben der Tür waren Schränke für Klamotten, Bücher und Computerspiele.
      Er startete freudig das Spiel und konnte sich sofort im Spiel einloggen und stand auf der Fileinsel. Es wunderte ihn, dass er sich keinen Charakter erstellen hatte müssen. Doch dann kam ihm der Gedanke, dass man erst im Laufe des Spieles selbst den Charakter erstellen wird müssen. Also spielte er weiter, die sehr schöne Musik in den Ohren, die aus den Lautsprechern neben dem Bildschirm kam und Zero konnte einfach nur die Grafik bewundern. Was ihm aber auffiel war, dass sein Charakter immer noch kein Aussehen hatte, sondern nur als Schatten aus der 1st Person Kamera zu sehen war.

      Nach einigen Minuten des Spielens gelang er auf eine große ebene Lichtung mitten im Wald indem er begonnen hatte zu spielen. Vor ihm tauchte eine Gestalt auf, die den Namen „Genei“ trug. Zero freute sich ungemein, dass man auf Genei nicht vergessen hatte. Zero ging näher zu dem, wie sich herausstellte, Hologramm von Genei und der begann sofort zu sprechen.

      „Wirst du uns helfen die Digi-Welt vor den dunklen Mächten zu retten?“
      Zero war längst schon bereit sein Abenteuer in der Digi-Welt zu starten und drückte auf den „Aber sicher“ Knopf der in seinem Sichtfeld erschienen war.
      „Das freut mich, doch musst du zuerst noch einen Test bestehen“, erwiderte Genei.
      Kaum hatte der alte Mann das gesagt, fühlte sich Zero, als würde man ihn durch den Bildschirm hindurch röntgen und überprüfen. Wie zur Bestätigung seines Gefühls fing Genei wieder an zu sprechen.
      „Schön, du hast den Test bestanden. Ich warte auf dich. Aber nun geh‘ schlafen und ruhe dich aus. Du hast eine schwere Reise und ein tolles Abenteuer vor dir.“

      Wie zur Bestätigung seiner Worte wurde der Bildschirm schwarz, das Surren der Lüfter des PC erstarben und der Computer war ausgeschalten, ohne das Zero etwas getan hätte. Der PC ließ sich auch nichtmehr starten und war wie tot. Frustriert darüber, dass er nichtmehr spielen konnte ging Zero in die Küche und trank ein Bier um sich zu beruhigen. Doch es war kein Bier mehr da! Er hätte schwören können, dass er am Nachmittag während dem Download des Spieles sich welches im Supermarkt gekauft hatte. Noch frustrierter als vorhin schon ging er mit seinen Klamotten zu Bett und schließ überraschend schnell ein. Er hatte keinen Traum außer einem, wo er durch einen engen Tunnel gezogen wurde.
      Als er aufwachte war etwas anders. Er wusste nicht was es war, aber es hatte sich in den wenigen Stunden etwas verändert. Und es schien nichts Gutes zu sein.

      -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------



      Kapitel 2: Das Abenteuer beginnt

      Zero wusste nicht ob er noch träumte oder ob er schon wach war. Alles um ihn herum sah so anders aus. Er war jedenfalls nichtmehr in seinem Zimmer.
      „Aber dann muss es ja ein Traum sein“, kam ihm der Gedanke. „Ich habe ja nie mein Bett oder das Zimmer verlassen“. Und doch fühlte sich das Gras das ihm weich auf der Rückseite seines Körpers stach ziemlich echt an. Auch der Geruch der frischen nach Meersalz riechenden Luft war zu echt um nicht real zu sein. Er entschied sich dafür, sich zu zwicken und es tat ihm im Arm weh. Da wusste Zero, er war wach und träumte dass alles nicht nur.
      Er setzte sich auf und schaute sich um. Die Pflanzen sahen aus, als wären sie ein Mix aus Pflanzen und Bäume der Karibik. Er sah aber nur Bäume um sich herum. Dann bemerkte er etwas. Es sah genauso aus wie im Spiel von Digimon.
      „Das kann nicht sein“, flüsterte er ungläubig. „So etwas ist vollkommen unmöglich.“ Und doch stand er mitten in einem Wald auf der File Insel. Zero stand mehrere Minuten lang wie angewurzelt da, vollkommen fassungslos über die Erkenntnis seines Aufenthaltsortes. Doch dann kam ihm ein anderer Gedanke. „Was ist, wenn ich wie ihm Spiel zu der großen Lichtung im Wald gehen muss?“ Doch in welcher Richtung war die Lichtung? Im Spiel war es nach Osten gewesen, aber hier hatte er ja keinen Kompass. Wieder vergingen mehrere Minuten bis ihm der Stand der Sonne auffiel und eine tief vergrabene Erinnerung aus seiner Schulzeit zurückkam, in der erklärt wurde, wie man sich anhand der Sonne orientieren konnte. So beobachtete er die Sonne und sah dass sie sich langsam auf die linke Himmelshälfte schob. Da war also Westen. Dann musste er nur in die andere Richtung gehen, um nach Osten zu kommen. Er ging sofort los und erreichte nach geschätzten 30 Minuten die Lichtung.

      Jedoch war die Lichtung nicht menschenleer. Es waren noch andere Leute dort. Erstaunt trat er aus dem Schatten der Bäume und alle Blicke wandten sich ihm zu. Insgesamt waren es 7 Menschen die ihn anblickten. In den Blicken lag Angst, Erwartung, Staunen oder Misstrauen. Was aber das seltsamste war, sie alle sahen genau gleich aus. Gleiche braune Haarfarbe, die Augen waren grün, das Gesicht kugelrund und der Körper schmächtig und alle waren ungefähr 1,80 Meter groß. Nun sah Zero auch an sich herab, denn er hatte sich nicht die Mühe gemacht sich anzusehen, da er sein Aussehen ja kannte, aber jetzt erschrak er. Er hatte genau die gleiche Erscheinung wie die anderen.
      Bevor er jedoch fragen konnte ob jemand von den anderen wusste was vor sich ging, erschien Genei in der Mitte von ihnen. Und nun starrten sie alle Genei an und warteten auf eine Erklärung.

      „Seid gegrüßt Digiritter“, begann Genei zu sprechen. „Ihr wurdet von vielen Millionen Menschen auserwählt unsere heilige Digi-Welt zu betreten und in ihr zu leben. Aber bevor ihr das tun könnt, müsst ihr uns helfen das Böse zu besiegen und endgültig zu verbannen.“
      „Warum wurden wir ausgewählt?“, fragte der Mensch der Zero gegenüber stand
      „Wie sind wir hierher gekommen?, fragt die Person die rechts von Zero steht.
      „Werden wir auf ewig hier gefangen sein?“, fragte nun Zero.
      „So viele Fragen und so wenig Zeit sie zu beantworten.“, sprach Genei. „Aber ich werde versuchen sie rasch zu beantworten. Ihr wurdet ausgewählt, weil ihr Fähigkeiten besitzt, die andere nicht besitzen und mit denen ihr uns vor dem Bösen retten könnt. Wie ihr in die Digi-Welt gekommen seid, kann ich euch noch nicht verraten. Für den Fall dass das Böse uns belauscht. Aber ich wundere mich, dass ihr den Aufenthalt in dieser Welt als Gefangenschaft seht. Aber ihr könnt, sobald eure Aufgabe abgeschlossen ist, wieder nach Hause zurückkehren.“
      „Wo sollen wir anfangen mit der Arbeit, wo sind unsere Digimon und die Digivice und wieso sehen wir alle gleich aus?“, fragt jetzt eine Person recht aggressiv.
      „Schon wieder soviele Fragen!“ ruft jetzt Genei. „Aber gut. Ich werde sie beantworten. Der Anfang von eurer Mission ist hier in diesem Wald. Wo genau das Böse ist und wer die bösen Digimon sind, weiß ich nicht. Was die Digimon betrifft, ist es nicht so wie es früher im Fernsehen gezeigt wurde oder in den Spielen, wo ihr sofort einen Digimon Partner habt. Ihr müsst euch erst euren Partner verdienen indem er euch auch als Partner akzeptiert. Aber ihr werdet das bestimmt schaffen. Sonst wäret ihr ja nicht von uns ausgewählt worden. Was euer Aussehen anbelangt kann ich nur sagen, dass ihr euch euer Gesicht oder euer Aussehen das ihr gern haben würdet bildlich vorstellen müsst. Aber bedenkt, einmal ausgewählt, kann euer Gesicht nichtmehr geändert werden!“

      Die Digiritter standen zuerst ein wenig still und geschockt da, weil sie nicht wussten, wie sie ohne Digimon Partner hier überleben sollten oder wie sie sich ihren Partner verdienen sollten. Als sie gerade diese Frage stellen wollten, fing das Hologramm von Genei an zu verschwimmen und sie hörten noch Genei rufen „Sttöööörrruunngggg!!!!“ und er war verschwunden.
      Was sollten sie jetzt tun? Einfach auf der Lichtung bleiben und hoffen dass das Hologramm des Alten nochmals erscheint oder sollten sie sich auf der Insel umsehen und das Risiko eines Angriffs durch wilde und bösartige Digimon oder sonstigen Verletzungen in Kauf nehmen?


      -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------





      Kapitel 3: Die 8 Digiritter

      Nach längerer Diskussion der 8 Digiritter entschieden sie sich dafür zuerst ihr Aussehen zu ändern, damit jeder vom anderen unterschieden werden konnte. Aber wie man schon als Kind lernt, sollte man ja nicht sein wahres Gesicht im Internet oder Online Spielen zeigen, außer Personen die man persönlich kennt. Dies war die erste Prüfung für die Digiritter. Wie sehr vertrauten sie den anderen? Konnten sie ihre echte Erscheinung zeigen oder griffen sie auf jemandes anderen Erscheinung zurück? Auch diese Diskussion dauerte ziemlich lange, da einige der Meinung waren, dass es Schwachsinn sei, sich zu erkennen zu geben und nur eine Fantasie Erscheinung zu wählen. Doch einige waren auch der Meinung, dass man, wenn man schon hier gefangen war, auch sein wahres Ich zeigen konnte, da man im Lauf der Zeit sicher soviel von den anderen erfahren würde, dass man sie im Real Life aufspüren konnte, wenn jemand das wollte.

      Am Ende einigte man sich darauf sein richtiges Aussehen zu verwenden und das niemand schummeln konnte, gingen sie alle in verschiedenen Richtungen in den Wald um sich dort zu verwandeln. Zero ging in die Richtung aus der er gekommen war. Er war einer derjenigen gewesen, die sich gegen die eben gefällte Entscheidung aufgelehnt hatte, aber zum Schluss wurden sie überstimmt.
      „Das kann ja übel werden“ dachte sich Zero, da er im richtigen Leben wahrlich keine Schönheit war und immer von seinen Mitschülern und jetzt auch von den Arbeitskollegen wegen seines Aussehens gemobbt wurde. Als er im Wald war dachte er fest an sein Gesicht, das rund war und breite Wangenknochen hatte mit einer hohen Stirn und braunen bis dunkelblonden Haaren, einer breiten und langen Nase, ein schmaler Mund und ozeanblaue Augen, danach dachte er an seinen Körper. Sein Körper war 1,90 Meter groß, er war 68kg leicht, sehr dünn und ohne Muskeln, der Körperbau war schief geraten, sodass sein Kopf ein wenig weiter rechts war wie bei normalen Menschen. Die Schultern waren vorstehend und das Gesäß war so nach hinten ausgedehnt, dass man darauf hätte Gläser abstellen können. Kaum hatte er sein gesamtes Aussehen im Kopf und er fest daran dachte, spürte er ein Ziehen und brennen überall in seinem Körper. Er sah wie der Boden weiter weg rückte, spürte wie sich das Haar von der Stirn nach hinten verzog und die Nase und der Mund sich verformten.

      Nach wenigen Sekunden war die Verwandlung abgeschlossen. Zero sah sich vorsichtig an um sicherzugehen, dass er nichts vergessen hatte. Er sah genauso aus wie im richtigen Leben. Dann fasste er sich mit den Händen ins Gesicht um zu ertasten ob auch das Gesicht vollständig war. Soweit er erspüren konnte war auch hier alles wie es sein sollte. Doch plötzlich hatte er Angst. „Was wenn mich die anderen auslachen und mobben, wegen meiner Erscheinung?“ Zero stand unschlüssig da. Einerseits wusste er, dass er zurück auf die Lichtung musste, aber die Angst hielt ihn zurück. Erst als die anderen riefen „Hey! Ist bei dir etwas schiefgelaufen?“ konnte er sich dazu bewegen zu ihnen zu gehen. Sobald er wieder aus dem Schatten der Bäume raus war, sah er die anderen und ihm klappte der Mund auf. Die anderen waren genau wie er keine Schönheiten, was die männlichen Vertreter anging, die weiblichen Ritter hingegen hätten aus einem Bilderbuch sein können.

      Er ging auf den Kreis der Ritter zu und schaute sich jeden von ihnen genau an und versuchte Merkmale zum Unterscheiden zu finden. Bei zweien war es leicht. Sie stammten deutlich sichtbar aus dem Asiatischen Raum. Bei den anderen war es schwieriger. Doch hatte jeder eine Stelle die ihn besonders machte. Der Mann ihm gegenüber hatte eine Narbe im Gesicht und war einen Kopf kleiner als Zero. Rechts neben dem Mann stand eine Frau. Sie war ungefähr so groß wie der Mann links von ihr, hatte Schulterlange braune Haare und als Erkennungszeichen ein Schmetterlings Tattoo auf der rechten Hand.

      So ging es weiter bis Zero bei der Frau rechts von sich angekommen war und das Ungläubige Gefühl von der Ankunft in der Digi-Welt ihn erneut überfiel. Das Gesicht und den Körper kannte er. „Aber das kann jetzt wirklich nicht sein, oder?“, dachte er sich voller Schrecken. Neben ihm stand seine Ex-Freundin, die nur mit ihm zusammen gegangen war, weil sie eine Wette verloren hatte. Nach Ablauf einer Woche hatte sie Schluss gemacht, weil nach dieser Woche ihre Wettschuld als beglichen angesehen wurde. Zu dieser Zeit wusste er nichts von der Wette, erst als sie Schluss machte sagte sie das mit der Wettschuld und dass sie sonst nie mit ihm etwas angefangen hätte. Das hatte ihn damals so schwer verletzt, dass er danach nichtmehr mehr als Abneigung gegenüber Mädchen und Frauen empfinden konnte. Zero hatte sich damals entschlossen für immer allein zu bleiben und in der Folge zog er sich auch aus dem sozialen Leben zurück und fing mit den Computer Spielen an. Dass er eine Arbeit gefunden hatte, obwohl sein Schulabschluss sehr schlecht war, konnte er nur seinen Eltern verdanken. Diese hatten sich mit Bekannten abgesprochen und einer von den Bekannten konnte ihm einen Job im Büro anbieten. Damals war Zero zornig darüber gewesen, dass seine Eltern sich in sein Leben eingemischt hatten, aber im Nachhinein war er froh, denn so konnte er sein Leben wieder halbwegs in Ordnung bringen. Alleine hätte er es nicht geschafft.

      Zero war so vertieft gewesen in seine Gedanken, dass er gar nicht bemerkt hatte, dass auch er von Sabrina, seiner Ex-Freundin, gemustert wurde. Ihm fiel auf, dass sie genauso geschockt war ihn zu sehen, wie er es war. Er blickte nochmals in die Runde und sah, dass es nicht nur ihm so ging. Viele hatten die anderen gemustert und erkannten wohl auch gerade jemanden, den sie aus dem richtigen Leben kannten. Keiner wusste was hier vorging und warum sie jeweils als Paar hergeholt wurden. Den auf den zweiten Blick sah man, dass die Männer und Frauen sich ansahen die nebeneinander standen.

      „Was hat das zu bedeuten?“, kam es nun von Zero. „Kennen sich hier wirklich ein Mann und eine Frau?“
      Doch was das zu bedeuten hatte, konnte niemand beantworten. Doch auf Zeros zweite Frage antworteten alle, dass sie einen von jedem der Ritter kannten.
      „Es wird langsam Zeit, dass wir uns einander vorstellen“, sagte nun Sabrina.
      Daraufhin nickten alle und Sabrina begann sich vorzustellen. Sie war 1,75 Meter groß, schlank, hatte tatsächlich grüne Augen und rotblondes Hüftlanges Haar. Dann kam Zero dran mit vorstellen und er erklärte auch, dass er und Sabrina sich von der Schule kannten. Danach stellte sich die Frau links von Zero als Ginny vor. Sie war ein wenig kleiner als Sabrina, kam aus den USA und hatte blondgefärbtes Haar sowie gräuliche Augen. Neben Ginny stand Jeff der ebenfalls aus den USA kam und sich als Nachbar von Ginny vorstellte. Er war sogar noch größer als Zero, hatte schwarzes Haar, seine Muskeln strafften sich am ganzen Körper, seine Augen waren das Auffällige. Sie waren gelblich. Was laut Jeff daran lag, dass er farbliche Kontaktlinsen trug. Links von Jeff stand das Asiatische Mädchen. Es stellte sich als Sakura vor und war 1,60 Meter groß sah sehr schlank aus, hatte schwarz-braune Haare, grasgrüne Augen und kam aus Japan. Als sie fertig war, verbeugte sie sich vor allen uns richtete sich wieder auf. Der Junge neben ihr begrüßte alle nochmal und stellte sich als Shin vor. Genau wie das Mädchen rechts von ihm, kam er aus Japan und war vielleicht ein bis zwei Zoll größer als Sakura. Er hatte rabenschwarzes Haar, war für seine Größe eher schmal und doch leicht muskulös. Seine Augen waren genauso schwarz wie sein Haar. Als die Reihe an dem Mädchen links von Shin war sich vorzustellen, sagte sie nichts. Sie war die größte von den Frauen in den Reihen der Digiritter. Sie hatte sehr blasses und fast bis zum Boden reichendes Haar. Sie wirkte sehr zerbrechlich was ihm Gegensatz zu ihrem kriegerischen Gesicht stand. Die Augen waren leicht schräg stehen und von einem leuchtendem Blau. Als sie nichts sagte, wandten alle den Kopf zum Mann links von ihr und der erklärte, dass Cleena noch nie sehr gesprächig war. Er stellte sich als Desmond vor und dass sie beide aus Irland kamen und angeblich von den Kelten abstammten. Was ihre seltsamen Namen erkläre. Desmond war sogar noch ein wenig mehr muskulöser als Jeff, hatte ebenso blasses Haar wie Cleena, doch war es kurz geschnitten und er war gleich groß wie Zero. Sein Gesicht machte einen freundlichen Eindruck mit braunen leicht schrägstehenden Augen.

      Nachdem sich alle vorgestellt hatten, war es nun an der Zeit zu entscheiden wohin es als nächstes ging. Jeff war dafür, sich zuerst einen Fluss oder See mit Süßwasser zu suchen, da man ohne Wasser nicht auskam. Shin jedoch wollte zuerst sich einen Digimon Partner suchen, der sich auskannte und der ihnen dann die Wasserstellen und auch essbare Sachen zeigen konnte. Ginny war natürlich für Jeffs Idee während Sakura sich auf Shins Seite schlug. Als die Diskussion handgreiflich werden zu drohte, klang eine drohende Stimme zu ihren Ohren. „Ruhe jetzt!“, schrie Cleena. Und auch Desmond sagte jetzt „Es nützt uns nichts wenn wir jetzt schon streiten. Wenn wir wüssten wie wir unseren Digimon Partner finden können, dann wäre ich für Shins Idee, aber da wir das nicht wissen, würde ich Jeffs Vorschlag als geeigneter ansehen.“
      Shin sah aus als hätte man ihn geschlagen, aber er sagte nichts, sondern nickte nur. So machten sie sich auf die Suche nach Wasser. Was würden die Digiritter finden? Gibt es überhaupt trinkbares Wasser auf der File Insel?


      -Fortsetzung folgt.


      PC Hardware:
      i7 7700k @5,0 GHZ
      Asus Gforce GTX 1080 TI OC Rog Strix
      G-Skill Trident Z RBG DDR4-3200 MHZ RAM
      Asus Maximus IX Formula Motherboard
      Firestrike Benchmark: 22.100 Punkte
    • Kapitel 4: Falle!

      Die Digiritter gingen in Richtung Osten weiter, überquerten die gut 200 Fuß lange Lichtung des Waldes, und traten dann wieder in den Wald ein. Sie marschierten etliche Minuten schweigend und fast lautlos durch das Unterholz bis ein spitzer Schrei sie aufschreckte.
      „Was war das?“, flüsterte Ginny an die anderen gewandt.
      „Keine Ahnung“, flüsterten die anderen zurück.
      „Sollten wir das Untersuchen gehen?“, fragte nun Sabrina
      Alle nickten und liefen in die Richtung, aus der der Schrei gekommen war. Als sie an dem Punkt ankamen, wo der Schrei gewesen sein musste, fanden sie einen kleinen Teich, aber es war niemand in der Nähe.
      „Seltsam“, sagte Desmond mehr zu sich als zu den anderen.
      „Immerhin haben wir Wasser“, freute sich Sabrina und beugte sich vor um zu trinken. Doch Shin war erstaunlich schnell bei ihr und hielt sie zurück.
      „Wir sollten nichts trinken, was wir nicht kennen. Es könnte vergiftet oder ungenießbar sein“, meinte er zu Sabrina.
      „Wie sollen wir aber herausfinden ob es genießbar ist oder nicht, wenn wir es nicht probieren?“, fragte Sabrina leicht verärgert.
      Daraufhin wusste keiner eine Antwort. Sie hatten ja kein Mess- oder Analysegerät für Wasserqualität bei sich. Nach langem Schweigen, kniete sich Sakura vor den Teich und bevor sie jemand aufhalten konnte, berührte sie das Wasser schon mit dem Mund um es zu trinken. Man sah, wie sie das Wasser berührte und plötzlich war sie verschwunden.
      „SAKURA!!!“, schrie Shin jetzt aus vollem Hals und stürzte sich kopfüber in den Teich und auch er verschwand.
      „Was ist da gerade passiert?“ fragte Zero fassungslos über das gerade geschehene.
      Doch keiner konnte ihm antworten.
      „Sollen wir ebenfalls das Wasser berühren?“, fragte Ginny die anderen.
      „Nur gemeinsam mit dem Partner den man kennt“, kam es jetzt von Cleena und sie streckte die Hand nach Desmond aus, der sie ergriff und beide berührten gleichzeitig das Wasser. Es dauerte keinen Wimpernschlag, schon waren die beiden verschwunden.
      „Ist es das Risiko wert, das Wasser zu berühren auch wenn es unser Tod sein könnte?“, fragte Jeff die drei verbliebenen Ritter.
      „Sei nicht so ein Angsthase, Jeff“, kicherte Ginny, nahm ihn bei der Hand und sprang in den Teich. Nun waren nur noch Zero und Sabrina übrig. Die beiden sahen sich an, als müssten sie um zu überleben, in einen Käfig voller Giftschlangen greifen. Ganz langsam streckten sie sich die Hände entgegen und ihre Augen funkelten, als würden sie dem jeweils andrem die Pest an den Hals wünschen. Kaum hatten sich ihre Hände berührt, schoss Sabrinas andere Hand in den Teich und sie spürten wie sie anfingen zu fallen.

      Als Zero die Augen aufschlug, dachte er sich, sie wären irgendwo in einer sternenlosen Nacht aufgewacht. Aber als er sich umsah, sah er nichts als schwärze und neben sich Sabrina, die ebenfalls zu Bewusstsein gekommen war.
      „Wo sind wir nun wieder gelandet?“, fragte Zero, als er sich zu erheben begann.
      „Weiß der Geier wo wir sind!“, schrie Sabrina jetzt und stand ebenfalls auf.
      „Willkommen in meinem Heim“, schallte eine Stimme aus jeder Richtung zu ihnen. „Es war sehr leicht euch Digiritter zu fangen. Viel leichter als ich dachte. Ein nachgeahmter Schrei einer Person und ihr kommt schon zu meinem Teich gelaufen und vergesst den Schrei beim Anblick des Wassers.“ Die Stimme fing an schallend zu lachen, was ihnen in den Ohren wehtat.
      „Wer bist du und wo versteckst du dich?“, schrie Zero dem Gelächter entgegen.
      „Wie ich sehe, könnt ihr alle immer nur die gleiche Frage stellen. Aber ich werde so nett sein und sie beantworten. Ich bin das Böse, vor dem euch der Liebe alte Genei gewarnt hat. Ihr hättet wahrlich zuerst eure Digimon Partner suchen sollen, sowie Genei es euch vorschlagen wollte. Stattdessen seid ihr sofort losgezogen um die Welt zu erkunden und seit mir direkt in die Arme gelaufen. Wo ihr seid, müsst ihr wissen. Der Ort wird sich nach euren Wünschen gestalten. Doch eines ist sicher, ihr werdet nichtmehr von hier zurück auf die File Insel oder in eure Welt kommen. Ihr werdet hier zusammen alt werden und verfaulen.“
      Wieder lachte die Stimme so laut, dass die beiden Erwachsenen ihre Ohren zuhalten mussten und dann erstarb sie und war verschwunden.
      „Das ist alles deine Schuld“, schrie Sabrina wütend an Zero.
      „Wieso meine Schuld? Du hast doch vorgeschlagen diesem Ruf zu folgen und du warst es, die das Wasser zuerst berühren wollte!“, schrie nun auch Zero, der bei jedem Wort lauter wurde.
      „Du hättest mich ja zurückhalten können, als ich den Vorschlag mit dem Untersuchen gemacht habe.“
      „Du kotzt mich gerade richtig an. Verschwinde und komme mir nichtmehr unter die Augen“, sagte Zero angestrengt leise um nicht zu schreien.
      „Tja, leider Pech, dass wir gemeinsam an diesem Ort gefangen sind mein Lieber. Sonst wäre ich schon längst abgehauen. Und das mit dem ankotzen gilt auch für dich.“, gab Sabrina schnippisch zurück.
      „Alte Zimtzicke“, dachte sich Zero und stellte sich gleichzeitig vor, wie er auf einem Drachen über die Landschaft seines zuletzt gespielten MMORPG’s vor Digimon flog.
      Plötzlich veränderte sich die schwarze Welt um sie herum und Zero flog tatsächlich über die Landschaft die er sich gerade vorgestellt hatte. Nur das er nicht auf einem Drachen flog. Nein, er flog selbst! Vor lauter Freude flog er über Täler, Wiesen, Berge und Seen um dieser blöden Kuh von Ex-Freundin zu entkommen.
      Leider hatte er darauf vergessen, dass dieser Raum immer noch ein Raum war und der Raum sich nach den Wünschen der Personen gestaltete die gerade in ihm waren. So dauerte es nicht lange und Zero flog nichtmehr, sondern saß in einem Käfig über dem Boden gefangen, während unter ihm Sabrina im Garten einer Englischen Villa saß, umgeben von Blumen und kleinen angelegten Teichen, und eine Tasse Tee trank.
      „Du weißt schon, dass das Freiheitsberaubung ist, oder?“, rief ihr Zero zu.
      „Oh, ich glaube ich habe den Wind gerade etwas sagen hören“, sagte Sabrina zu sich.
      „Du kannst etwas erleben“, dachte sich Zero und malte sich ein Bild in seiner Fantasie, wo Sabrina gerade den Löwen zum Fraß vorgeworfen wird.
      Schwupp! Schon hatte sich der Raum wieder verändert und Zero sah voller Genugtuung, wie seine Ex in einer Arena stand, umzingelt von 10 Löwen.
      Gerade als der erste Löwe zum Sprung ansetzte, veränderte sich das Bild und Zero fand sich auf einem elektrischen Stuhl wieder.
      So ging es ziemlich lange weiter. Sie versuchten den jeweils anderen mit Schrecklichen Bildern in die Knie zu zwingen. Als Zero wieder an der Reihe gewesen wäre, veränderte sich der Raum ohne seinen Willen und war wieder in seinem Ursprungszustand zurückgekehrt.
      „Ihr seid mir ja ein Hitzköpfiges Pärchen“, tönte die Stimme des Bösen wieder. „Keiner hat es bis jetzt geschafft die Kraft zum Verändern dieses Raumes zu erschöpfen. Deshalb werde ich euch nun in den Schlaf versetzen, bis der Raum sich erholt hat.“
      Kaum hatte die Stimme geendet, wurden die Augenlieder von den beiden schwer und sie verfielen in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

      Kapitel 5: Auf ewig gefangen?

      Zero und Sabrina schliefen sehr lange und als sie aufwachten, wussten sie nicht, wie lange sie geschlafen hatten. Nach ihren Gesichtern und Körpern zu schließen, hätten sie auch nur 12 Stunden geschlafen haben können, doch sie wussten nicht, ob ihr Körper in dieser Welt überhaupt alterte. Kaum waren sie erwacht, setzten sie sich auf, Rücken an Rücken und blieben stumm. Jeder überlegte für sich eine mögliche Fluchtmöglichkeit aus diesem bizarren Raum.
      Für Zero waren Stunden vergangen, obwohl es auch nur ein paar Minuten hätten sein können, als ihm die Idee kam, sich diesen schwarzen Raum vorzustellen, indem aber Digivices lagen. Er wusste, dass das Licht der Digivices jede Dunkelheit vertreiben konnte und dass das womöglich auch für diesen Raum hier galt. Als Zero sich sicher war, dass er den Raum richtig verändern konnte, hustete er dreimal, in der Hoffnung dass Sabrina es verstehen würde und stellte sich den Raum mit den Digivices in seiner Fantasie vor. Kurz erschienen die Geräte vor ihm, doch ebenso schnell waren sie wieder verschwunden und erneut begann die Stimme des Bösen zu sprechen.
      „Sehr schlau gedacht, Digiritter. Doch warst du nicht der einzige der auf diese geniale Idee kam, weshalb ich mich gezwungen sah, den Raum so zu modifizieren, dass solch gefährliche Gerätschaften nicht in eure Nähe kommen konnten.“
      „Verflucht seist du!“, rief Zero in die Dunkelheit und sprang auf um auf und ab zu laufen, damit er seine Wut zügeln konnte.
      Was er aber nicht bemerkte, dass seine Idee Sabrina auf einen Gedanken gebracht hatte.
      „Wenn wir es nicht in diesen Raum reinbringen können, vielleicht geht es ja an einer anderen Stelle außerhalb des Raumes.“, dachte sich Sabrina und stellte sich gleichzeitig die Umgebung des Teiches vor und wie vor dem Teich zwei Digivices erscheinen würden.
      Wie bei Zero veränderte sich der Raum, die Geräte erschienen und dieses Mal blieben sie aber an der Stelle liegen. Zero und Sabrina hechteten hinüber, doch gelang es ihnen nicht die Digivices zu berühren, denn das Böse hatte aufgepasst und ließ die Geräte vor ihren Nasen verschwinden.
      „Ihr seid beide sehr klug. Ich bin am Überlegen ob ich euch nicht in meine Gefolgschaft aufnehme.“, sagte das Böse nachdenklich klingend. „Ich werde es mir auf jeden Fall überlegen. Doch bis ich meine Entscheidung getroffen habe, werdet ihr noch ein wenig hier ausharren müssen.“
      „Das war ja wieder einmal eine sehr tolle Aktion von dir“, maulte Sabrina. „Hättest du gerade noch eine Minute gewartet, dann hätte ich meine Idee umsetzen können und wir wären im Besitz der Digivices. Aber nein, du musstest ja unbedingt dir die Geräte hierher wünschen, genau wie es das Böse erwartet hatte.“
      „Ich dachte das mit dem dreimal Husten wäre deine Idee in der Schule gewesen, um den anderen zu verstehen zu geben, dass man eine gute Idee hat, von der aber kein Lehrer etwas wissen durfte. Und außerdem wärst du nie auf die Idee gekommen, hättest du meinen Versuch nicht gesehen.“, antwortete Zero schon wieder auf die Palme gebracht.
      Seine Antwort büßte er sofort, als er sich fallend und ohne Fallschirm vom Himmel fallen sah. Das war des Guten zuviel und sie begannen wieder sich gegenseitig in den Tod zu treiben. Doch mit der Zeit wurde es seltsam. Anstatt der Messer die Sabrina auf Zero zufliegen lassen wollte, kamen Herzen auf ihn zugeflogen und statt seiner vom Himmel fallenden Kokosnüsse regnete es Kirschblüten herab.
      Gerade als sie sich zu fragen begannen was das soll, erklang erneut die Stimme des Bösen in dem Raum.
      „Gerade noch rechtzeitig bemerkt. Ich kann euch beide doch nicht sterben lassen, wenn ihr für mich arbeiten sollt. Wählt, wechselt ihr auf meine Seite und lebt ein Leben außerhalb dieses Raumes in Ruhm und Glück, oder bleibt ihr auf der Seite der Verlierer und seid auf ewig hier gefangen.“
      Die Stimme verstummte, doch Zero wusste was er antworten würde. Doch bevor er es sagen konnte, wurde ihm schwarz vor Augen und er kippte um.


      Derweil außerhalb der Digiwelt

      „Es ist schrecklich“, sagte der Nachrichtensprecher. „Seit nunmehr 2 Wochen fehlt jegliche Spur von 8 jungen Erwachsenen auf der Welt, die zusammen Digimon Online gespielt hatten. Man fand nur eine kurze Notiz auf den Betten der jeweiligen Personen wo darauf stand, dass sie losgezogen seien, um die Digimon zu retten. Niemand weiß was das zu bedeuten hat oder warum es nur 8 Menschen waren und nicht alle Personen, die dieses Spiel gespielt haben. Die Betreiber Firma des Spieles ist sich keiner Schuld bewusst und hat sich offiziell bei den Familien der Betroffenen entschuldigt. Weitere Neuigkeiten über diesen Fall werden wir natürlich sofort berichten. Damit gebe ich zu unserem Sportreporter Herrn ….“
      Kaum war die Meldung über die verschwunden Personen vorüber, schaltete die Familie von Zero die Nachrichten ab. Die Mutter von ihm weinte nun jede Nacht, weil sie geglaubt hatte, dass ihr Sohn es endlich wieder in ein normales Leben geschafft hätte und doch so plötzlich und ohne Ankündigung verschwunden war. Sein Vater war zwar traurig darüber, aber seine Wut, dass sein Sohn, seine Mutter so verletzte, war um vieles Größer und er malte sich schon aus, wie er Zero bestrafen würde, wenn dieser wieder nach Hause kam. Seine Geschwister, alle älter, dachten nur, dass dies sowieso irgendwann passiert wäre und machten sich keine großen Sorgen um ihren jüngsten Bruder.
      Doch nicht nur bei Zeros Familie war die Lage angespannt. Auch bei allen anderen betroffenen Familien herrschte Ratlosigkeit, Wut und Trauer. Doch keiner wusste wo sich ihre Kinder befanden. Deshalb verabredeten sich die Familien zu einem Treffen in Irland um sich gegenseitig von ihren Kindern zu erzählen, in der Hoffnung, dass man so einen Hinweis darauf fand, wo sie abgeblieben waren.

      -Fortsetzung folgt


      PC Hardware:
      i7 7700k @5,0 GHZ
      Asus Gforce GTX 1080 TI OC Rog Strix
      G-Skill Trident Z RBG DDR4-3200 MHZ RAM
      Asus Maximus IX Formula Motherboard
      Firestrike Benchmark: 22.100 Punkte
    • Ich habe es gelesen...

      Es liest sich nicht sehr flüssig, eher stockend...
      Du solltest versuchen deine Sätze besser aufeinander abzustimmen
      Der Satzbau gibt wenig Abwechslung.
      Du versuchst an einigen Stellen Spannung aufzubauen, leider gelingt es dir nicht, da du meistens zu lange Sätze benutzt...

      Was mich aber am meisten stört, dass die Geschichte etwas unüberlegt wirkt. Es gibt so einige Logikfehler in meinen Augen.

      Fangen wir damit an das sich die leute treffen und "verwandeln"...
      Doch plötzlich hatte er Angst. „Was wenn mich die anderen auslachen und mobben, wegen meiner Erscheinung?“ Zero stand unschlüssig da. Einerseits wusste er, dass er zurück auf die Lichtung musste, aber die Angst hielt ihn zurück. Erst als die anderen riefen „Hey! Ist bei dir etwas schiefgelaufen?“ konnte er sich dazu bewegen zu ihnen zu gehen.
      [...]
      Er blickte nochmals in die Runde und sah, dass es nicht nur ihm so ging.
      Viele hatten die anderen gemustert und erkannten wohl auch gerade
      jemanden, den sie aus dem richtigen Leben kannten. Keiner wusste was
      hier vorging und warum sie jeweils als Paar hergeholt wurden. Den auf
      den zweiten Blick sah man, dass die Männer und Frauen sich ansahen die
      nebeneinander standen.
      WEnn die Gruppe schon auf ihn gewartet hatte, und auch schon nach ihm rief... mussten die sich doch bestimmt vorher schon gemustert haben, bevor dein Protagonist sich dazugesellte, oder?

      2. ich denke nicht das die Wltweiten nachrichten auf acht vermisste personen sturzen würden die aus 3 verschiedenen kontinenten stammen (europa, asien und Amiland)
      dafür verschieden auf der welt zu viele menschen pro tag

      und es ist schade das du australien nicht mit drin hast^^

      das war die erste Kritik nach dem 1. mal lesen...^^
    • @Anami:

      Ich bin dir sehr dankbar für die Kritik :thumbsup:
      Denn die Geschichte hatte ich schon auf einer für Fanfiction spezifiezierten Seite hochgeladen und auch maßig Views bekommen, aber keine Kommis dazu ;(
      Deshalb hilft mir deine Kritik wahnsinnig stark um mich zu verbessern :D

      Das Unüberlegte kommt dir nicht nur so vor, es ist unüberlegt geschrieben von mir ;) Immer wenn ich wieder einen Gedanken hatte, habe ich den geschrieben und das meist mit ein paar Tagen Pause dazwischen. Ich glaube daher kommt auch das wenig flüssige und eher stockende.

      Vielen Dank nochmals für deinen Kommi :thumbup:

      Ps: Die Protagonisten (Zero&Sabrina) hätte ich eigentl. aus Australien kommen lassen wollen, aber dann ist mir eingefallen, ich weiß nur die Namen von 2-3 Städten dort aber sonst nichts. :whistling: Und da hätte ich mich bestimmt noch mehr blamiert ^^


      PC Hardware:
      i7 7700k @5,0 GHZ
      Asus Gforce GTX 1080 TI OC Rog Strix
      G-Skill Trident Z RBG DDR4-3200 MHZ RAM
      Asus Maximus IX Formula Motherboard
      Firestrike Benchmark: 22.100 Punkte
    • Muss Anami in einigen Punkten recht geben. Was mir persönlich auch sehr stark auffällt ist natürlich der Satzbau. Es ließt sich etwas schwierig aber wir sind ja hier um vernünftige Kritik zu geben ;)


      Ich hab vor Jahren mal ein nem Literatur-Kurs an der Uni reingeschnuppert und hab da einiges mitnehmen können.

      Hast du zum Beispiel ein Grundgerüst aller vorkommenden Charaktere inklusive Digimon? Oder etwa einen groben Plot wos anfängt und wie es in ungefähr endet? So ein Plot kann auch nur 4 Sätze lang sein, hauptsache ein Gerüst, weil da kann man immernoch anbauen.
      Lass Fragen offen, etwa Hintergründe zu Eigenarten von Protagonisten und lasse sie beiläufig on Zukünftige Manuscripte von dir einfließen, nicht aufgesetzt eher so nebenher, lese stehen drauf wenn so ein "Aha"-Effekt auftritt.

      Mach in deinem Plot den ungefähren Spannungsbogen deutlich:Welchen Feind gibt es zu besiegen, wie ist er zu besiegen, müssen evtl. Opfer gebracht werden oder besonders starke Freundschaft und Einigkeit zwischen Digimon und Partner herschen?
      Es ist ganz gut diese Eckpfeiler bereits vor dem Schreiben zu haben, sie unterstützen dich in deinem Handlungsaufbau, weil es auch Phasen geben wird, gerade zur Buchmitte wo du überlegen wirst wie du das jetzt am besten machst, ein Blick auf deine Notizen zur Orientieung...wenig, aber wirksam.

      Ich hab als Semsersterarbeit bereits in Buch im Bezug auf Kundenpsychologie im Groß- und Einzelhandel verfasst. Dieses wird z.B. in unserem Bezirk als Nachschlagewerk für Azubis verwendet. Ich kann dir diese Punkte oben also wärmstens Empfehlen.

      Zur Geschichte bis jetzt, mach bitte weiter und lass dich nicht beirren. Weil so wie es sich jetzt bereits entwickelt werde ich mit Sicherheit weiterlesen wollen.

      Ganbatte Kudasai